Flüchtlinge – EU durch Massenzuwanderung in der Krise

In diesem Jahr drängen viele Zuwanderer in die EU. Sie kommen überwiegend aus Afrika, dem Nahen Osten, Irak, und aus Balkanstaaten. Nach aktuellen Schätzungen strömen 2015 weit über eine Million  Migranten nach Deutschland. Viele sind bereits hier und gelten als Asylbewerber. Manche haben triftige Gründe, weil in ihrer Heimat Krieg herrscht. Aber viele kommen aus Ländern, in denen keine außergewöhnliche Gefahr existiert und möchten hier Sozialleistungen und medizinische Versorgung erhalten. Durch das Internet kann man weltweit miteinander kommunizieren und das Smartphone ist ein wichtiger Begleiter. Damit bleibt man mit den Daheimgebliebenen und Nachzüglern in Verbindung.   Wichtige Infos für die Reise und den Umgang mit Behörden, Tricks und Tipps werden ausgetauscht. Die Behörden sind überfordert. Papiere sind (angeblich) verloren. Die angegebene Herkunft und weitere Aussagen werden den Asylchancen angepasst. Eine geordente Zuwanderung gibt es nicht. Sie verläuft zunehmend chaotisch. Die Europäer wissen nicht, wer zu ihnen kommt. Sind es Opfer, Schnorrer oder gar Täter? Der Mix ist undurchsichtig.

Die starke Zuwanderung polarisiert die Bürger der EU. Die unerwartete hohe Anzahl ist nicht kompatibel mit den Ressourcen, Kapazitäten und Ansprüchen an eine materielle Ausstattung hierzulande. Zudem haben viele Muslims mit geringem Bildungsstand eine andere Einstellung zu ihrer Religion, als Westeuropäer, die christliche Wurzeln haben, aber zunehmend atheistisch geprägt sind.  Wenn eine Gruppe Männer aufgeregt zusammen drängelt, mit erhobenen Armen fuchtelt und dabei ‚Allahu Akbar‘ ruft, spürt man eine in Europa nicht mehr passende und als gefährlich geltende Religiosität. Das Skandieren Mohammeds Siegesspruchs erinnert an Anschläge und Schariaurteile.  Religionsfreiheit ist anders gemeint und man steht vor der Frage, ob man sie neu definieren muss. Aber wie, wenn sehr viele Menschen, die sie überstrapazieren, bereits in Europa sind? ‚Je suis Charly‘ – Der Anschlag auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo im Januar 2015 war eine deutliche Ansage und mahnt zum Aufwachen. Das Christentum hat seine finsteren Zeiten hinter sich.  Niemand wird noch als Ketzer verfolgt und wer kann heute das Foltern und Verbrennen durch den Großinquisitors Tomás de Torquemada im Namen der Kirche nachvollziehen? Bürgerprosteste in der Bewegung Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (PEGIDA)  spalten die Gesellschaft.

Die Zuwanderung zeigt, dass die Außensicherung der Grenzen der EU nicht funktioniert. Weder mental, noch durch entsprechende Grenzsicherungen. Das Schengener Abkommen zur Abschaffung der Grenzkontrollen zwischen den beteiligten Ländern ist mit der Bedingung verbunden, dass der Schengen-Raum insgesamt durch eine Außengrenze geschützt wird. Die illegale Migration soll damit verhindert werden. Dies funktioniert nicht.

Die Medien und Politiker Deutschlands reagieren eigenartig auf die Völkerwanderung. Anstatt Maßnahmen zum Schutz des Landes zu ergreifen, suchen sie den Schulterschluss mit (gekauften?) Schauspielern und YouTube Stars, um die außer Kontrolle geratene Zuwanderung schön zu reden. Bizarr ist das neue Vokabular. Die illegale Migranten, werden pauschal zu Flüchtlingen erklärt. Die meisten sind jedoch nicht in Gefahr. Geltende nationale Gesetze und EU Absprachen scheinen keine Rolle mehr zu spielen. Die Politiker übertünchen ihr Versagen durch verbale Parolen und Drohungen. Die Gesellschaft spaltet sich in ‚Gutmenschen‘ und ‚Nazis‘. Sie drücken scheinbar unüberbrückbare Gegensätze aus und es ist erschreckend, welche Gewaltandrohungen aus dem radikalen linken Spektrum öffentlich verbreitet werden. Die Politik ignoriert dies, nur rechte Positionen werden angesprochen. Schwarzweißmalerei ohne Zwischentöne.

Gutmensch versus Nazi

Gutmenschen möchten am liebsten alle Zuwanderer hierher holen, um ihnen die Risiken ihrer Reisen zu ersparen. Kapazitäts- und Akzeptanzgrenzen scheint es nicht zu geben. Dies glauben Gutmenschen mit dem angenommenen Leid der Zuwanderer ausreichend begründet zu haben. Auf Einwände und Ablehung wird aggressiv reagiert. Eine Ursachenanalyse und -bekämpfung der Gründe der illegalen Migration interessiert den Gutmenschen nicht. Andersdenkende werden zu Nazis, Rasisten und Hetzer erklärt.

Bulgaren. Fotoarchiv Gade

Bulgaren. Fotoarchiv Gade

Warum passiert das jetzt? Die Motive zur Einwanderung Armer in wohlhabende Gesellschaften mit sozialen Netzen und besseren Verdienstmöglichkeiten sind nicht neu. Wir wissen, dass die Welt stets durch Kriege, Katastrophen, religiöse und politische Auseinandersetzungen geprägt wird. Menschen sterben in Hungersnöten oder im Straßenverkehr, durch Unfälle, Krankheiten, Kriege, Verbrechen etc. Wir kennen Bilder von Slums um Großstädte in den wirtschaftlich weniger entwickelten Ländern und vom kaputten Kernkraftwerk in Fukushima an der Küste Japans. In der eigenen Familie kommt es zu Krankheiten und Todesfällen. Ebenso im Bekanntenkreis. Wir kommen damit zurecht und können manchmal helfen. Doch der individuelle Alltag bestimmt unser Leben und nicht das Leid vieler Menschen, es sei denn, es findet im engeren Kreis statt.

Empathie ist eine Seite der Medaille, aber zum Leben gehört auch die Fähigkeit der Abgrenzung, um selbst nicht zu scheitern. Sonst kann man am leidvollen Schicksal anderer zugrunde gehen.

Nicht zu verkennen ist eine rüde Haltung vieler Spitzenpolitiker gegenüber ihren Landsleuten. Kritiker der Flüchtlingszuwanderung werden beleidigt. Man droht mit der ‚Härte eines Rechtsstaates‘.

Es gibt kein angemessenes System einer Registrierung und Einzelfallprüfung der Asylbewerber. Ein effektives Datennetz im gesamten Europa zur Erfassung und dem Tracken von sogenannten Flüchtlingen dieser Einwanderungswelle besteht nicht. Wie will man feststellen, ob jemand gestern in Kopenhagen war, eine Woche zuvor in Berlin und übermorgen in Hamburg aufschlägt? Die Zuwanderung und der Umgang mit den Flüchtlingen verlaufen völlig außer Kontrolle. Niemand versperrt den Zugang über das Mittelmeer. Die Medien veröffentlichen Artikel über Ertrunkene und auf ihrem Weg Gestorbene, um ein schlechtes Gewissen zu erzeugen und damit die Befürwortung der Zuwanderung mit ihren unabsehbaren Folgen.

Dies führt zu Protesten und lautstarken Rufen nach einer effektiven Grenzabdichtung an den EU Außengrenzen.  In vielen Ländern der EU brodelt es. So unverblümt wie jetzt, trat der desolate Zustand der Europäischen Union noch nicht zum Vorschein. Von einer inneren Einheit kann keine Rede sein. Die Vereinbarungen über die Sicherung der Außengrenzen erweisen sich als wertlos. Bricht die EU deswegen auseinander?

Es scheint, als ob politische Cliquen und die Leitmedien den Flüchtlingsstrom benutzen, um ihr jahrelanges Versagen, das Verbreiten von rasch überholten Positionen, das Ignorieren von klug formulierten Warnungen und ihre desolate Europapolitik aus dem Bewusstsein der zunehmend kritischer gewordenen Bürger zu verdrängen. Wollen Sie sich damit aus der Verantwortung stehlen oder steckt ein Plan hinter der aktuellen chaotischer Zuwanderung?

Zerfällt die EU?

Hat ein Mastermind diese Krise inszeniert, um Europa zu schwächen oder es gemäß der altbewährten Formel ‚Blut und Eisen‘ in einem gemeinsamen Säuberungsprozess und Bürgerkrieg, der die Ereignisse in Spanien, Deutschland und Russland in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den Schatten stellen würde, zusammen zu schweißen? Eine frivole Annahme! Oder ist unsere Gesellschaft bereits so soft geworden, dass sie unangenehmen Realitäten in einer Welt mit über 7 Milliarden Bewohnern, Klimaveränderungen, Folgen der Umweltverschmutzung und begrenzten Ressourcen sowie einem alltäglichen Verteilungskampf mental und physisch nicht gewachsen ist?

Glauben die sogenannten Gutmenschen tatsächlich, dass ein kleines Land wie Deutschland grenzenlos Menschen mit anderer Bildung, Einstellungen, Sprachen, Religiosität und Anspruchshaltungen aus anderen Ländern aufnehmen kann und soll, weil es ihnen dort schlechter geht? Dieser Standpunkt ist anmaßend, selbstzerstörerisch und ebenso bizarr wie frühere Vorstellungen, dass die Erde der Mittelpunkt des Universums sei, um den sich alles andere dreht.

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