Nationale Alleingänge

Nationale Alleingänge? Diese Wortschöpfung wird derzeit von den Medien und in Regierungskreisen gerne verwendet. Dass mehrere Länder die Balkanroute dicht machten, gefällt Angela Merkel und ihren Leuten nicht. Zumindest tun sie so. Die Beschlüsse mehrerer Staaten an der Balkanroute in unseren Medien werden als nationale Alleingänge bezeichnet. Allein heißt einzeln und nicht mehrere. Das Verhalten anderer Länder, die gemeinsam nicht das wollen, was Angela Merkel mit ihrer Regierung möchte, werden als ’nationale Alleingänge‘ bezeichnet.

Deutschland isoliert sich

Es scheint jedoch, dass Deutschland den Alleingang macht, während andere Staaten endlich die im Schengen Vertrag festgelegte Außensicherung der EU vornehmen, an der Deutschland sich nicht beteiligt. Stattdessen unterstützen Einheiten unserer Marine und Küstenwache illegale Einwanderer aus Afrika und der Türkei bei der Überfahrt. Zuerst brüskierte Angela Merkel Russland zum Schaden der hiesigen Wirtschaft und nun beschimpft man aus ihrem Umfeld die EU Staaten, die sich von der bundesdeutschen Kanzlerin nichts vorschreiben lassen wollen, als nationale Alleingänger. Folge: Deutschland allein gegen alle. Das hatten wir schon mal und die Folgen kann man in den Geschichtsbüchern nachlesen.

 

Peter Tauber kritisiert nationale Alleingänge

Zitat – Quelle: Facebook / CDU 9.3.2016: Peter Tauber kritisiert nationale Alleingänge


Deutschlands Alleingang


Die 160.000 ‚Flüchtlinge‘, die aus Deutschland in die Nachbarländer verteilt werden sollten, sind immer noch hier. Der Deal ist geplatzt. Merkel lud sie ohne Abstimmung mit EU Partnern nach Deutschland  ein und lehnte eine Obergrenze ab. Inzwischen hat Schweden längst eingeräumt, dass es an dem Zuviel an Migranten in die Knie geht. Ihre eigenen früheren Aussagen zum Scheitern des Multikultimodells hat Angela Merkel längst vergessen. Dabei funktioniert es stellenweise sehr gut, aber in anderen Bereichen gar nicht. Unsere Religionsfreiheit wird von einem nicht geringen Teil der Migranten mißbraucht. Viele lehnen unser hiesiges Leistungs- und Wertesystem nebst Ordnung ab. Integrationsverweigerung hat keine Folgen; das Geld fließt weiter. Und deswegen sollte man eine konstruktive Einwanderungspolitik betreiben, zu der unsere Regierenden nicht fähig und willens sind. Die ausländische Presse bemängelt bereits die Sturrheit Merkels. 

Deutschland isoliert sich immer mehr und tüftelt mit der Türkei einen irrsinnigen Deal aus. Aus illegaler Einwanderung soll legale werden. Doch ist das Konstrukt abenteuerlich und mit ungeheuren Zugeständnissen an die Türkei verbunden, in der seit vielen Jahren militärische Auseinandersetzungen in der eigenen Bevölkerung existieren. Die EU macht sich mit dem Deal hochgradig erpressbar. Die Ägäis Route kann man sicherlich auch anders unattraktiv machen. Beispielsweise, indem man alle ihre Nutzer auf eine Insel bringt und dort durchfüttert, aber ohne sie weiterzulassen.

Der Türkeideal könnte in der Praxis so aussehen: Die Türkei heuert 5000 Syrer mit ordentlichen Papieren an, die morgens per Boot zur nächsten griechischen Insel fahren. Später bringt man sie wieder zurück. Dafür nimmt die EU der Türkei 5000 Flüchtlinge ab. Am nächsten Tag setzt man die gleichen 5000 Leute wieder in Boote und wiederholt das Spiel. Für die Beteiligten wird das zum angenehmen Job. Wieder bekommt die EU 5000 Flüchtlinge. Erkennen Sie, wie wahnsinnig das ist?

Die EU wird erst zu weisen Entschlüssen ohne deutsche Alleingänge kommen, wenn Angela Merkel mit ihrer Entourage verschwunden ist.

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