Was sind Gutmenschen?

Die aktuellen Migrantenströme nach Europa lösen zwiespältige Empfindungen aus. Vielen erscheinen sie als eine gefährliche Invasion von mittellosen, aber anspruchsvollen Menschen in wohlhabende EU Staaten, die dadurch destabilisiert werden. Die angestammte Bevölkerung gerät durch eine Verknappung (Verteuerung) des Wohnraums, eine geringer werdende Sicherheit und durch die massive Belastung der Solidarkassen und der medizinischen Versorgung unter Druck. Einheimische Werte, Traditionen und Rechte werden zunehmend in Frage gestellt. Das entspannte Nebeneinander verschiedener religiöser Glaubenszugehörigkeiten vergangener Jahre weicht einer zunehmend bedrohlicher werdenden Rivalität. Aus muslimischen Kreisen klingen bedrohliche Töne. Europa erlebt inzwischen in kurzen Abständen blutige Attentate und Gewalttaten durch muslimische Migranten.

Gutmenschen

In der einheimischen Bevölkerung gibt es Menschen mit der extremen Ansicht, dass Europa und insbesondere Deutschland als Flüchtlinge deklarierte Migranten ohne quantitative Obergrenze aufnehmen muss. Dabei ignorieren sie sämtliche Risiken und auch die Frage, wer letztlich die Zeche begleicht. Begründen tun diese sogenannten Gutmenschen ihren radikalen Standpunkt mit dem Stichwort Humanität, in Deutschland zusätzlich verwoben mit Schuldkomplexen über eine nationalsozialistische Vergangenheit Deutschlands bis hin in alte Kolonialzeiten nebst Waffenverkäufen in der jüngeren Geschichte bis in die Gegenwart. Einwände werden mit der Behauptung weggewischt, die Migranten wären allesamt traumatisierte Flüchtlinge vor Not und Katastrophen in ihren Herkunftsländern, daher müsse man ihnen in jedem Fall helfen.

Wer das anders sieht und eine quantitative Begrenzung fordert sowie eine kritische Einzelfallprüfung mit sofortiger Ausweisung bei Fehlen eines Asylgrundes, gilt dem Gutmenschen als Rassist und fremdenfeindlich.

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Gesindel, brauner Sondermüll – Streitlustige Gutmenschen sind beim Beleidigen nicht zimperlich.

Die vermeintliche Verpflichtung zur grenzenlosen Hilfe durch Aufnahme in Deutschland wird folgendermaßen begründet: „Wir haben eine schuldbeladene Vergangenheit und müssen dafür büßen. Wir haben kein Recht auf eine Begrenzung des Teilens unseres Territoriums und unserer Errungenschaften. Jeder Fremde darf herkommen, hat Anspruch auf Unterbringung, Finanzierung und Hinnahme seiner kulturellen und religiösen Einstellungen, auch wenn diese mit hiesigen Gesetzen und Gepflogenheiten unvereinbar sind.“ Dieser Standpunkt hat einen religiösen Charakter und jede Kritik wird aggressiv mit Beleidigungen erwidert. Anhänger von Religionen haben üblicherweise einen Namen, wie Christen. Die Anhänger der neuen Religion nennt man Gutmenschen. Sie ermächtigen sich, Andersdenkende heftig zu beleidigen, respektlos herabzuwürdigen und klar darzustellen, dass jene gar nichts zu melden haben. Starker Tobak in einer demokratischen Gesellschaft, die einen konstruktiven Dialog braucht.

Jeder Migrant, ohne Kenntnis der Person, genießt bei Gutmenschen ein höheres Ansehen als ein langjähriger deutscher Nachbar mit einer differenzierten Einstellung zum Thema. Er wird kurzerhand zum Nazi erklärt und verächtlich beiseite getan.

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Rückendeckung von Promis. 2015 beschimpfte und beleidigte Til Schweiger die Gegner der unkontrollierten Masseneinwanderung.

Gutmenschen wissen auch, wer derzeit als Migrant in die EU möchte. Es sind allesamt Flüchtlinge heißt es, traumatisierte Personen aus Krisengebieten, die alle selbstverständlich Anspruch auf einen Verbleib in der EU und Finanzierung ihrer Existenz haben. Dies darf nicht in Frage gestellt werden und eine kartellartige Trägerlandschaft in Kooperation mit der Politik bläst ins selbe Horn, um gravierende Fehler und Rechtsbrüche zu vertuschen. Mit Migranten können ‚gemeinnützige‘ Träger in Deutschland reichlich Projektmittel akquirieren und  attraktive Stellen finanzieren.

Der Schuldkomplex der Gutmenschen nährt sich aus einer mystischen schuldbehafteten Vergangenheitsvorstellung, die nicht angetastet werden darf. Wer in die Geschichtsbücher schaut und auf die zahllosen kriegerischen Auseinandersetzungen in der menschlichen Geschichte hinweist, auf ihre Hintergründe, Motive und Ergebnisse, gilt als Geschichtsrevisionist. Wer auf die rund 25 Millionen Toten unter Stalin durch Säuberungen und Konzentrationslager (Gulags) in Russland hinweist oder auf die vermutlich doppelt so hohe Anzahl Toter im revolutionären China im 20. Jahrhundert durch dramatische Auseinandersetzungen, Kämpfe und Umsiedlungen, relativiert. Bereits das ist verwerflich. Der ewige Mord und Totschlag in der menschlichen Geschichte wird keinesfalls analysiert, um Ursachen zu ergründen und Vermeidungsstrategien zu entwickeln. Borniertes Festklammern an seltsame Dogmen treten an Stelle einer vernunftbehafteten Debatte.

Wer sich tiefer und breiter mit der Geschichte befasst und eigenständig Erkenntnisse gewinnt und Vergleiche zieht, ist suspekt. Gutmenschen sehen sich moralisch unantastbar über anderen Menschen stehend, denen sie Rassismus und Diskriminierung vorwerfen, ohne sich bewusst zu sein, dass sie selbst dies praktizieren. Die Masse der Migranten aus anderen Kulturen hat einen götzenhaften Status. Wer auf das Misslingen einstiger multikultureller Vorstellungen hinweist durch Verweise auf Kriminalität, Parallelgesellschaften, gegen unsere Gesellschaft gerichtete Meinungen bis hin zu Terrorangriffen, muss mit massiven Abwehrreaktionen rechnen.

Gutmenschen sind nicht in der Lage, einen einmal eingenommenen Standpunkt zu ändern, mögen auch noch so viele Fakten und Erkenntnisse hierauf einwirken.

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