Wir schaffen das!

Flüchtlingskrise. „Wir schaffen das.“, lautet Bundeskanzlerin Angela Merkels Antwort, wenn es denn eine ist. Aber „Welcome Refugee“ ist immer seltener zu hören. Angesichts einer Massenzuwanderung kippt die Stimmung. Vielmehr forden die meisten Bürger, dass man die Flut der sogenannten Flüchtlinge stoppt, deren Anzahl die höchsten Erwartungen bei weitem übersteigt. Dies polarisiert nicht nur das deutsche Volk, sondern auch die EU insgesamt. Angela Merkel reagiert auf die Sorgen und Proteste mit dem schlichten Slogan: „Wir schaffen das.“

Sie ergänzt diese schlichte Prophezeiung gelegentlich mit Dank an die Flüchtlingshelfer und Lob der Hilfsbereitschaft der deutschen Bevölkerung. Das soll den deutschen Bürgern als erschöpfende Erklärung dafür ausreichen, dass die EU-Außengrenze nicht gesichert ist, das Asylrecht nicht zügig angewandt wird, kaum Abschiebungen stattfinden und immer mehr Menschen aus anderen Kulturkreisen und zum Teil mit ablehnender Haltung gegenüber unserer Lebensart herkommen, die fast alle aus dem Volksvermögen finanziert werden.

„Wir schaffen das.“ Woher kommt dieser Slogan?

Wir schaffen das!

Wir schaffen das!

Sí, se puede!

„Wir schaffen das“ ist eine bewährte Formel in der Politik. 1972 verwendete Cesar Chavez, ein Aktivist und Mitbegründer der Gewerkschaft National Farm Workers Association, in den USA den Slogan: „Sí, se puede“ Sinngemäß: „Ja, es ist möglich“

2004 griff Barack Obama diesen Slogan bei den Wahlen für den US-Senat auf, doch diesmal in Englisch: „Yes we can“ Sinngemäß: „Ja, wir schaffen das.“

Yes We Can

„Yes We Can“ wurde zum Wahlkampfslogan Barack Obamas im Jahre 2008 während der Wahl des US-Amerikanischen Präsidenten. Mit „Yes we can“ beantwortete Obama die Fragen seiner Zuhörer, wie man große weltpolitische Probleme lösen konnte. Klare Antworten und Konzepte lieferte er nicht, stattdessen: „Yes, we Can“

Diese Phrase wurde zum Mantra seiner Anhänger, die sie bei Kundgebungen und Versammlungen auf Tafeln und Bannern mitführten. Yes, we can war die vermeintliche Lösung zur Gesundheitsreform, für Gerechtigkeit, Wohlstand und Frieden in den USA und in der Welt. „Yes We Can“, mehr als eine Beschwörung zur Stimmungsmache waren die Worte nicht.

Wenn deutsche Spitzenpolitiker, allen voran die Bundeskanzlerin Angela Merkel heute auf die Fragen der Bevölkerung „Wir schaffen das“ antworten, ist das ein Zeichen ihrer Konzeptlosigkeit und zugleich ihr Versuch, eine hemdsärmelige Stimmung im Geiste des Wiederaufbaus nach dem 2. Weltkrieg oder der Wiedervereinigung zu erzeugen.  Aber wofür?

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